Aber wir mussten auch schwere Zeiten durchstehen. Einen Monat vor meinem Schulabschluss starb mein Vater an einem Schlaganfall. Meine Gefühle schwankten zwischen Trauer, Einsamkeit, Angst und Zorn, weil er nun alle wichtigen Ereignisse in meinem Leben verpassen würde. Ich verlor jedes Interesse an meinem Abschluss und an dem großen Abschlussball, obwohl ich mich so viele Jahre unendlich darauf gefreut hatte.
Meine Mutter wollte nichts davon hören, obwohl sie selbst zutiefst trauerte. Am Tag bevor mein Vater starb, gingen wir shoppen und kauften ein Kleid für den Ball, das zwar unglaublich schön war, aber leider etwas zu groß. Am schlimmen Tag danach habe ich das natürlich komplett vergessen. Aber meine Mutter nicht. Am Tag vor dem Abschlussball lag das Kleid auf meinem Bett – in der richtigen Größe.
Ihr war es immer wichtig, wie ich mich fühlte. Sie lehrte uns, dass es auch in unschönen Situationen immer etwas Liebenswertes gibt. Im Grunde sollten wir uns genau so sehen, wie eine Rose: lieblich, stark, mit einer magischen und leicht mysteriösen Aura.
Leider starb sie, als ich 22 Jahre alt war, nur wenige Tage nach meiner Hochzeit. Ab diesem Jahr wurde keine weiße Rose mehr geliefert.“
Eine bewegende Geschichte, die zeigt, was Mütter – oft im Verborgenen und unbemerkt – für ihre Kinder leisten. Was sie für uns getan und geopfert haben, wird uns oft erst klar, wenn sie nicht mehr da sind. Umso wichtiger ist es, dass wir uns immer wieder die Zeit nehmen, um an sie zu denken und ihnen Danke zu sagen.
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Vorschaubild: ©Midjourney / Dieses Bild wurde mit der Unterstützung einer KI erstellt